Laco
Eine gute Krawatte lässt sich eigentlich kaum beschreiben. Nicht umsonst wird gesagt, dass man die Qualität einer Krawatte eigentlich nur „erfühlen“ kann. Und doch gibt es einige kleine Merkmale, die dem aufmerksamen Betrachter zeigen, dass es sich um ein qualitativ hochwertiges Exemplar handelt.
Diese kleinen Feinheiten hat sich die Traditionsmarke Laco genauer angeschaut und perfektioniert. Die komplett mit der Hand hergestellten Krawatten haben eine lange Tradition: Bereits seit über 170 Jahren besteht das Unternehmen aus Hamburg, welches neben Krawatten auch Schleifen, Pochettes und Double-Schals anfertigt.
Rund 200.000 Krawatten werden jährlich von den zwölf Näherinnen der deutschen Qualitätsmanufaktur hergestellt. Jedes Jahr zwei verschiedene Kollektionen mit Variationen in mehreren Farben. In diesem Text möchten wir Ihnen das Traditionshaus und seine Arbeit ein wenig näher vorstellen.
Laco - Der Wille zeigt den Weg
Geschichtliche Fakten der Marke Laco
An einem stürmischen Tag am Ende des Jahres 1837 trat ein Mann vor seine Haustür. Er hatte funkelnde Augen, als er seinen Weg antrat. Die Kälte war stark und der Winter hatte Hamburg fest im Griff. Eine feste Entschlossenheit bestimmte jeden seiner Schritte. Sein Ziel war das Hamburger Handelsgericht. Sein Name: Charles Lavy.
Er war ein begeisterter Geschäftsmann. Ein Gentleman, der seine Ideen, sobald Sie ihm gut genug erschienen, sofort in die Tat umsetzte. So auch an diesem kalten Dezembertag. Er ließ sich eine Firma unter dem Namen Chs.Lavy registrieren und begann schon am nächsten Tag mit dem Handel.
Er war gewillt, sich auf der Welt als Produzent und Im- und Exporteur einen Namen zu machen. So gründete Lavy Filialen in Paris und London, und erreichte folglich so Kunden auf der ganzen Welt: Länder wie Japan, Ägypten oder Syrien waren alsbald mit Produkten seines Unternehmens bestückt. Zur damaligen Zeit war Hamburg der größte Umschlagplatz in ganz Nordeuropa und somit der ideale Ort für einen repräsentativen Firmensitz.
Der Verkauf überschlug sich, und wenig später wurden Anzüge, Stöcke, Schirme und viele andere Dinge in das hauseigene Sortiment aufgenommen. Als die Krawatten im 18. Jahrhundert in Mode kamen, fanden die Binder von Charles Lavy einen reißenden Absatz und schon bald war er der wichtigste Krawattenproduzent in ganz Deutschland. 1906 beschäftigte das Unternehmen über 500 Angestellte. Die Firma wuchs und wuchs: Parfümserien, Hüte, Seifen, Tee und englische Drops wurden in das Sortiment mit aufgenommen.
Gekrönt wurde der Erfolg durch ein großes Firmengebäude an der Hamburger Bleichenbrücke mit einem zukunftsweisenden, hydraulischen Aufzug. Doch der zweite Weltkrieg unterbrach den stetig wachsenden Erfolg des Unternehmens. Der Hauptsitz war von Bomben stark beschädigt worden, Maschinen und Warenbestand brannten ab.
Doch so einfach wollte niemand aufgeben: Die Produktion der Krawatten wurde in ehemaligen Restaurants fortgesetzt und wenig später waren so viele Krawatten verkauft, dass man eine neue, größere Betriebsstätte beziehen konnte. Bis heute produziert die Firma in liebevoller Handarbeit Pochettes, Krawatten, Schals und Kummerbunde. Damit ist Laco Marktführer für erlesene Herrenaccessoires.
Laco - Die einzigen und besten handgemachten Krawatten aus Deutschland
Produkte aus dem Traditionshaus Laco
Laco Krawatten
Zwölf aufwendige Arbeitsschritte sind nötig, um eine Krawatte von Laco herzustellen. Die Herstellung erfolgt ausschließlich per Hand. Einen Schlips herzustellen ist schwerer, als man glauben mag: Die Seide zuzuschneiden und zu vernähen, ohne dass sie Falten wirft ist sehr zeitaufwendig und schwierig.
Nicht umsonst dauert die Ausbildung zur Krawattennäherin 18 Monate. Wenn eine Näherin Schleifen anfertigen möchte, muss Sie ganze 24 Monate lang Ihre Ausbildung absolvieren.
Die Stoffe werden jährlich zweimal aus tausenden von Mustern und Farben ausgewählt. Letzten Endes bleiben zweihundert davon für die Produktlinien übrig. Diese Kollektionen erscheinen zweimal im Jahr, einmal für die Winter- und einmal für die Sommermonate. Zum Schluss wird jeder Binder mit einem farblich passenden Etikett versehen. 200.000 Krawatten werden so jährlich in den 600 Quadratmeter großen Fertigungsräumen hergestellt.
Und wenn man bedenkt, dass von den 800 Millionen Krawatten, die in einem Jahr auf der gesamter Erde hergestellt werden, nur ein Prozent von Hand genäht sind, kann man verstehen, warum so viele Herren die exquisite Krawattenqualität von Laco so schätzen.
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Laco Einstecktücher
Einstecktücher haben eine lange Geschichte hinter sich. Nachdem sie in den 50er Jahren aus der Herrenmode verschwanden, erleben die modischen Accessoires seit geraumer Zeit wieder ein Comeback. Die aus einhundert Prozent Seide gefertigten Einstecktücher von Laco sind handgerollt und damit von bedeutend hoher Qualität. Da ein Einstecktuch durch das ständige knüllen und falten enormen Belastungen ausgesetzt ist, sind Details wie gute Seide oder handgerollte Kanten sehr wichtig.
Man kombiniert die Pochettes nicht nur zu feierlichen Abendmode, sondern auch zur Freizeitbekleidung, um eine elegante und klassische Note in die Garderobe zu bringen. So kann zu Jeans, Hemd und Blazer auch durchaus ein Einstecktuch getragen werden. Ob mit oder ohne Krawatte, spielt gar keine Rolle.
Falls es aber doch eine Abstimmung zwischen Krawatte und Einstecktuch geben sollte, ist nur eine kleine Regel zu beachten: Eine Farbe aus dem Outfit sollte sich im Einstecktuch wieder finden. Ansonsten ist erlaubt, was dem Träger gefällt. Mut zum eigenen Stil!
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Laco - Von den Meistern Ihres Fachs gefertigt
Qualitätsmerkmale der Marke Laco
Nur wenige Mitarbeiterinnen fertigen die Waren der Marke Laco, denn nur so kann eine konstante Qualität gewährt bleiben. Die Näherinnen haben eine lange Ausbildung hinter sich und verstehen etwas von Ihrem Fach. Als letztes Unternehmen in Deutschland, welches von Hand seine Krawatten herstellt, kann Laco die beste Qualität garantieren. Die Exportquote ist riesig: in 15 Ländern werden die Produkte inzwischen verkauft.
Qualitätsmerkmale wie das sprungelastische Baumwollfutter sorgen dafür, dass die Krawatte nach jedem Knoten wieder aussieht wie frisch gebügelt.















